Environmental Technology
Umwelttechnik

Nachhaltigkeit als unternehmerisches Prinzip

Das Produktionskonzept von Steinbeis ist in hohem Maße kreislauforientiert - sowohl in Bezug auf die Wasserversorgung als auch beim Energiebedarf. Wir investieren deshalb große Summen in die kontinuierliche Verbesserung unserer Technologien und wussten, was Nachhaltigkeit ist, bevor der Begriff die große Politik zu prägen begann.

1. Beispiel - Wasserversorgung

a) Der gesamte Wasserbedarf wird ausschließlich durch Oberflächenwasser gedeckt. Für über 50 Prozent der benötigten Wassermenge kommt dabei gereinigtes Kreislaufwasser zum Einsatz. Frischwasser wird ausschließlich dort verwendet, wo es im Produktionsprozess unverzichtbar ist.

b) Eine konsequente Wasserkreislaufführung mit Wasserrückgewinnung ermöglicht einen effizienten Produktionsprozess, der die Ressourcen schont. Steinbeis Papier hat hier ein Verfahren entwickelt, mit dem Störstoffe gezielt aus dem Kreislaufwasser entfernt werden können.

c) Steinbeis Papier ist aufgrund des umwelt- und verfahrenstechnischen Know-hows Betreiber einer Kläranlage mit modernster biologischer Abwasser-Technologie.

d) Die als Rückstand bei der Klärung entstehenden Schlämme sowie die Deinkingschlämme werden bei Steinbeis zu 100 Prozent thermisch genutzt und nicht deponiert. Die gewonnene Energie wird in Form von Strom undWasserdampf aktiv in den Produktionskreislauf zurückgeführt. Das Restprodukt Asche wird z. B. als Füllstoff an die Zementindustrie geliefert.

2. Beispiel - Energieversorgung

Steinbeis hat auf dem Unternehmensgelände ein neues Kraftwerk Ende 2009 in Betrieb genommen, mit dem der gesamte Dampfbedarf des Unternehmens gedeckt wird.

a) Durch die Nutzung von Ersatzbrennstoffen mit einem hohen biogenen Anteil werden 55.000 t/a Kohle eingespart und die CO2-Emissionen direkt und indirekt um 200.000 t/a reduziert.

b) Die Kraftwärmekoppelung des Kraftwerks erhöht den thermischen  Wirkungsgrad der eingesetzten Energieträger auf 87 % und hilft damit, Ressourcen signifikant zu schonen.

c) Thermische Energien aus dem Produktionsprozess fließen in den Wärmekreislauf mit ein und verringern ebenfalls den Bedarf an neuer Energie.

© 2011 Steinbeis Papier GmbH